Unterschied zwischen Cassia-und Ceylon-Zimt + Zimtschnecken
Inhaltsverzeichnis
Cassia-Zimt und Ceylon-Zimt sind zwei verschiedene Arten von Zimt, die sich in mehreren Aspekten unterscheiden, darunter Herkunft, Geschmack, Aroma und Verwendung. Hier ist eine ausführliche Erklärung des Unterschieds zwischen den beiden.
Herkunft
Cassia-Zimt stammt hauptsächlich aus China, Indonesien und Vietnam. Es ist auch als chinesischer Zimt bekannt und wird in der Regel als „gewöhnlicher Zimt“ in den meisten Supermärkten und Gewürzläden verkauft.
Ceylon-Zimt stammt hauptsächlich aus Sri Lanka (ehemals Ceylon), sowie aus Teilen von Indien, Madagaskar und den Seychellen. Es wird oft als „echter Zimt“ oder „Ceylon-Zimt“ bezeichnet.
Geschmack und Aroma
Cassia-Zimt hat ein kräftigeres, wärmendes Aroma mit einem stärkeren, süßlichen und leicht scharfen Geschmack. Es kann manchmal als intensiver und würziger wahrgenommen werden.
Ceylon-Zimt hat ein feineres, subtileres Aroma mit süßen, zarten, fruchtigen und zitronigen Noten. Es wird oft als komplexer und raffinierter im Geschmack beschrieben.
Aussehen
Cassia-Zimt ist in der Regel dunkler und dicker, mit einer rauen, dickeren Rinde, die beim Aufrollen oft bricht.
Ceylon-Zimt ist heller, dünner und hat eine feinere, zarte Rinde, die sich leicht zu mehreren Schichten aufrollen lässt.
Cumarin-Gehalt
Cassia-Zimt enthält relativ hohe Mengen an Cumarin (etwa 3g pro Kilo, einer natürlichen Verbindung, die in großen Mengen gesundheitsschädlich sein kann. Ein übermäßiger Verzehr von Cassia-Zimt kann daher problematisch sein.
Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger Cumarin (etwa 0,008g pro Kilo) und wird daher als sicherer für den regelmäßigen Verzehr angesehen.
Verwendung
Aufgrund seines intensiveren Geschmacks und Aromas wird Cassia-Zimt häufig in Backwaren, herzhaften Gerichten und Gewürzmischungen verwendet. Es ist auch in vielen Supermärkten leichter erhältlich.
Ceylon-Zimt wird oft in empfindlicheren Rezepten und in Desserts verwendet, bei denen sein subtileres Aroma besser zur Geltung kommt. Es wird manchmal auch für Tee, Gewürzinfusionen und als Streugewürz verwendet. Er gibt auch meinem Zwetschgeneis ein wunderbares Aroma.
Höchstmengen beim Verzehr
Aufgrund des höheren Cumarin-Gehalts in Cassia-Zimt ist es wichtig, ihn in Maßen zu verzehren. Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) hat einen vorläufigen tolerierbaren täglichen Cumarin-Aufnahmewert von 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Da der Cumarin-Gehalt in Cassia-Zimt variiert, sollten Verbraucher, insbesondere Kinder und kleine Erwachsene, vorsichtig sein, um diesen Wert nicht zu überschreiten. In der Medizin wird Cumarin als Gerinnungshemmer eingesetzt. Übermäßiger und regelmäßiger Genuss von Cassia Zimt in höheren Mengen kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und auf Dauer zu Leberschäden führen.
Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger Cumarin und wird daher als sicherer für den regelmäßigen Verzehr angesehen.
Fazit
Insgesamt ist es wichtig, den Unterschied zwischen Cassia- und Ceylon-Zimt zu verstehen, um die beste Zimtvariante für Ihre kulinarischen Bedürfnisse und Gesundheitsanforderungen auszuwählen. Wenn Sie sich Sorgen über den Cumarin-Gehalt machen, ist Ceylon-Zimt (Link zu Amazon) die sicherere Option für den häufigen Verzehr.
Cinnamon Rolls / Zimtschnecken Rezept
Zutaten
- 500 g Mehl Typ 550
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 250 ml Milch
- 60 g Zucker
- 2 Stück Eier
- 30 g Butter
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 0,5 Teelöffel Salz ca. 4 Gramm
Die Zimtfüllung
- 100 g Butter weich
- 70 g Braunen Zucker
- 2-3 Teelöffel Zimt
Die Glasur
- 100 g Puderzucker
- 1 Esslöffel Zitronensaft
Anleitungen
- Die Milch mit der Butter erwärmen. Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker, dem Vanillezucker und der Trockenhefe vermischen. Sobald die Milch warm ist kommt das Ei dazu, kurz umrühren und zu dem Mehl geben. Das Kneten sollte etwa 5 bis 10 Minuten dauern, biss sich der Teig von der Schüssel löst.
- Den Teig nun an einem warmen Ort zugedeckt für etwa 30 Minuten gehen lassen. Danach im Kühlschrank über Nacht reifen lassen.
- Am nächsten Tag für etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur wieder erwärmen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen.
Für die Zimtfüllung
- Zu der weichen Butter kommt nun der braune Zucker und der Zimt. Alles Kräftig miteinander verrühren und dünn auf dem Hefeteig verteilen. Am oberen Rand etwa 2 cm frei lassen. Danach den Teig gleichmäßig eng aufrollen. Nun in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen.
- Die Teiglinge nun für etwa 15 Minuten aufgehen lassen. Danach bei 180° mit Umluft für 25 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen. Den Puderzucker durchsieben und mit etwa einem Esslöffel Zitronensaft verrühren. Die Glasur auf den warmen Zimtschnecken verteilen.
- Wer die Zimtschnecken gerne etwa soft genießen möchte, der kann sie unter eine Tortenhaube stellen. Durch die Restfeuchte bleichen sie schön locker und weich.
Eine Antwort
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